Andi und Chrissi in Australien

Mal sehen, ich hab das hier mal angelegt, weiß nicht ob und wie oft ich es aktualisieren werde, da ich ja nicht nach australien geh um im Internet zu surfen! Aber die ein oder andere Aktualisierung sollte es geben denke ich.

Montag, Januar 22, 2007

Regenzeit in Darwin

So nach langer Zeit der zurueckhaltung erneuer ich mal wieder meinen Blog. Ich red gar nicht lang drum herum, warum ich eventuell so lange nicht geschrieben habe sondern leg einfach mal los.

Also nachdem wir unseren zweiten Inlandsflug nach Darwin wahrgenommen hatten kamen wir, aus einem total unterkuehlt klimatisierten Flugzeug, in einer Atmosphaere raus, welche vielleicht 10 Grad kuehler ( also 35 Grad ) als Alice Springs und Umgebung war, jedoch eine angenehme Luftfeuchtigkeit hatte wie in einer Dampfgrotte. Und man kann ihr einfach nicht entkommen.
Unser erstes Hostel hatten wir Gott sei Dank nur fuer 2 Naechte gebucht, da die edlen Betreiber aus "stromspargruenden" die Klimaanlage nur zwischen 6 Uhr abends und 9 Uhr morgens laufen lassen. Dafuer dann aber durchgehend... WOW! Ist an den ersten Tagen natuerlich nicht weiter schlimm , da man die stadt sowieso erkunden will. Man kommt jedoch voellig kaputt von diesem einfach erschlagenden ( man kann es sich fast nicht vorstellen da 1 Woche zu leben... wie koennen es Menschen ein Leben lang aushalten... alles Gewohnheit ) Wetter zurueck in seine Herberge und hat erst ab 6 Uhr einen klimatisierten Raum.
Resultat war Kaffee trinken im Einkaufszentrum.
Das zweite Hostel roch auf dem Gang zwar etwas vergammelt, da die Helden Teppichboden verlegt hatten ( bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 80 und 99 % ) , es hatte aber eine 24h Klimaanlage ( ich haette nie gedacht, dass ich, als totaler Gegner von Klimaanlagen, so etwas jemals von mir gebe ). Und der 20 Meter Pool war auch nicht zu verachten!!! Warm war es ja und die Sonne hat auch geschienen.
Als Attraktionen haben wir die beiden Nationalparks "Kakadu" ( was uebrigens nichts mit dem Vogel zu tun hat, sondern auf die Bezeichnung der Aboriginees fuer dieses Land zurueckzufuehren ist) und "Litchfield" besucht.
Kakadu war ein ehrlicher Flopp. Hier haben die Australier mal wieder unter Beweis gestellt, dass sie verstanden haben, aus allem und jedem eine Touri-Attraktion zu machen... Dabei haette ich gerne mehr ueber die alten Felsmalereien der Aboriginees gewusst.
Die tollen Wasserfaelle, welche Hauptattraktion sein sollen, sind in der Wet Season geschlossen. Dafuer war alles gruen und wir haben eine Rivercruise gemacht und ein Krokodil gesehen.
Litchfield war dafuer um so toller. Es war der einzige Tag ohne Regen ( fast, spaet abends gings dann richtig los ) und wir haben in natuerlichen Swimmingpools gebadet was eine echt faszinierende Erfahrung war. ( Bilder hierzu und ueberhaupt kommen morgen oder so )

Weiteres Highlite ( Darwin als Stadt hat nichts zu bieten, eben eine etwas groessere ansammlung von Menschen ) war ein Treff mit Einrad-Menschen welches wir ueber Chrissis mittlerweile hervorragenden Connections zur australischen Einradszene einfaedeln konnten.
Es waren zwar fast nur Kinder da, aber die konnten dafuer sehen, was so alles mit nem Einrad geht!

Alles in allem klingt dieser Bericht eventuell am negativsten von allen. Wie alles was hier nicht so toll ist, kann man es aber trotzdem als unbeschreibliche Erfahrung abhaken. Den Monsun sollte jder mal mitbekommen haben!

Ich mach mich dann mal dran einen Bericht ueber die erste woche in Perth zu schreiben, der kommt dann in 1 bis 2 Tagen.

Viele Gruesse und viel Spass beim Lesen, andi

Dienstag, Januar 09, 2007

Der Trip zum Uluru

So fuer alle die es warscheinlich nicht wissen: Der Uluru, wie ihn die Aboriginies nennen, ist der grosse rote Stein im Zentrum Australiens, den eigentlich schon jeder mal im Fernsehen oder auf Bildern gesehen haben muesste.

Um zu diesem Weltberuehmten Stein zu kommen mussten wir erst mal nach Alice Springs fliegen. Alice Springs ist eine ziemlich kleine Stadt, fuer Deutsche Verhaeltnisse ein Dorf. Dort war es sehr sehr heiss. Mittags konnte es 45 Grad heiss werden und da wir solch eine Hitze nicht gewohnt sind, hatten wir oefter mal Kopfschmerzen.
Ausserdem gab es in Alice Springs sehr viele Aboriginies. Die waren schon etwas grusselig. Zum Beispiel durfte man ihnen nicht in die Augen schauen, weil sie das nicht moegen. Und gruessen natuerlich auch nicht. Ausserdem waren sie alle sehr dick und sher verratzt (spaeter hab ich dann erfahren, dass die Aboriginies das Essen der "Weissen" nicht vertragen und jede Woche Einer an den Folgen der Ernaehrung stirbt).

Am 2. Tag ging unsere Tour zum Uluru, oder zum Ayers Rock, wie ihn die Weissen getauft haben los. Nach 5 Stunden Fahrt kamen wir endlich an und schossen gleich ein paar Fotos.
Hier ist der Andi mit unseren 2 Tour Guides : links ist ein deutscher Guide, der nach Australien ausgewandert ist. Rechts steht der Australische Guide.



Nach einer kleinen Lunchunterbrechung (natuerlich Sandwiches) fuhren wir noch mal zum Uluru um uns den Sonnenuntergang anzusehen. Wir hatten richtig Glueck, den der vorhergefallene Regen zauberte uns einen Regenbogen.



Nach unserer kleinen Foto Session bezogen wir auch schon unsere Luxuszelte.
Als Abendessen gab es mal wieder -wie immer- Barbecue. (Pfui, die ganze Zeit essen die Weissbrot mit Wurst und 2 Salatblaetter dazwischen) Die deutsche Mehrheit auf dieser Tour hat natuerlich gleich nach einer Salatsosse gefragt, aber da Australier so was nur selten benutzen und sich lieber alles zwischen ein Weisses Softbrot legen, gab es keine.
Ich wurde dann vom Tourguide die ganze Zeit dumm angemacht weil ich lieber Fisch wollte, und er der Ueberzeugung war, dass sein Geschmack der richtige sein muss und Fleisch ja besser schmeckt. (Die sind halt alle Barbecue mutiert hier)
Am Abend haben wir uns ziemlich lange mit einer Frau unterhalten, die vor 16 Jahren nach Australien ausgewandert ist. Und leider musste sie zugeben, dass die Australier schon nicht ganz so helle sind. Die Mehrheit liest die Bild Zeitung, denn das was da drin steht muss ja schliesslich stimmen!

Am 2. Tag wurden wir um 4 Uhr geweckt (da hatte es bereits schon 28 Grad) um um den Uluru herumzulaufen. Da haben wir dann auch etwas mehr ueber den Stein erfahren, naemlich dass ihn die Aboriginies verehren und oft Messen abhalten. Die Armen Aboriginies - die Weissen haben da einfach einen Weg angelegt und die Baueme gefaellt; Jetzt stehen staendig Touristen mit dem Fotoapperat davor. Und es gibt noch die, die es nicht lassen koennen auf den heiligen Berg zu klettern, das entspricht ungefaehr Gotteslaesterung.
Nach unsrem Sandwich Lunch sind wir weiter zu den Olgas gefahren, einer wunderschoenen Gesteinsformation im Outback. Dort unternahmen wir einen kleinen Spaziergang zwischen den 2 Steinen.



Auf dem Rueckweg sammelten wir Feurholz um am abends zu grillen.



Diesmal gaben sie sich sogar richtig Muehe mit dem Abendessen. Es gab Emu (so ne Straussenart) mit Kartoffeln und Zwiebel in Alufolie gegart. (mit ungefaehr einem Paket Butter pro Person, die deutschen waren alle sehr geschockt ueber die Zubereitung)
Davor gab es Chips, dass ist hier schon fast Kultur vor dem Essen Chips zu essen.....


Am 3. Tag ging es (ich ganz zerstochen von den Muecken) um 4 Uhr morgens zum Kings Canyon, wo wir 7 Kilometer wandern mussten. Die Landschaft war echt traumhaft, aber man konnte sie nur selten geniessen, da man staendig von penetranten Fliegen attakiert wurde die einem ueber den Mund krabbeln wollten.

Montag, Januar 01, 2007

Weihnachten und Sylvester in Melbourne

Hier erst mal ein Wallabee Video ( ist ein kleines Kangaroo )



Mmmh Sushi!


Weihnachten war wie der Australier sagen wuerde "quite awfull"! Da wir ja Sparwuechse sind wie bereits erwaehnt, hatten wir ueber Weihnachten ein haessliches Hostel gebucht. Wenigstens hatten wir aber ein Doppelzimmer, dass wir (warscheinlich zum Ersten Mal seit eroeffnung) geputzt haben. Nachdem wir die Kondome unter unserem Bett und andere Scheussliche Dinge entfernt hatten, war die Ekeligheitsstufe von 10 vollen Punkten nur noch bei 7,5.
Bereits nach 2 Tagen verfiel sogar unser Ekel uns auf die Sofas im Gemeinschaftsraum zu setzen und nach 8 stand ich sogar mal kurz barfuss auf dem Fussboden.
So langsam eingelebt war dann auch schon Heilig Abend. Aber man merkte einfach gar nichts davon. Kaum Weihnachtsbaueme, keine Lichterketten, kein Schnee. Wenigstens wars so kalt, dass ich 3 Tage lang in meinem einzigen Pulli rumsitzen musste und auch geschlafen hab, da unser Hostel natuerlich keine Isolierung hatte. Und dann gab es da noch den heimischen Aldi, bei dem man Lebkuchen kaufen konnte.
In unserem Hostel sassen alle nur rum und schauten Fern oder hoerten schlechte Hip Hop Musik........ OH ich freu mich so auf naechstes Jahr!


Chrissi im Aldi "food store, now open" in Melbourne


Zwischen Weihnachten und Sylvester haben wir uns die Stadt angeschaut und eine Tour zur Great Ocean Road gemacht. Das erste Bild ist die Skyline von Melbourne. Das zweite ist eine typische Strasse in der Innenstadt. Das 3. Bild haben wir vom Observation Deck aus aufgenommen; eines der Hoechsten Gebauede in Melbourne. Das letzte ist der Andi auf der Great Ocean Road Tour.




Danach sind wir zum Glueck ins Nomads Backpackers umgezogen. An diesem Hostel ist eigentlich alles gut, bis auf die Kueche. Die wird naemlich immer abends gegen 11 Uhr geputzt, dann, wenn das Hostel an seiner Hauseigenen Bar das abendessen fertig verkauft hat.
Richtige Frechheit!

Am Tag vor Sylvester haben wir uns noch mal mit unseren Bekannten aus Canberra getroffen, da sie nach Melbourne gekommen sind um hier Sylvester zu feiern. Mit ihnen sind wir morgens zu einem Strand gefahren und Abends waren wir in der angesagtesten Disco von Melbourne.
Zum Essen gehen sind wir leider nicht gekommen, da es an Sylvester dann doch zu voll war.
Dafuer hatten wir einen guten Blick aufs Feuerwerk, dass allerdings nicht so atemberaubend war, wie in Sydney. Die 500 000 um uns rum sind trotz dem abgegangen wie Schnitzel!

So ich hoffe euch gefaellt mein Beitrag, liebe Gruesse die Christine