Brisbane
Wir haben uns nach Fraser Island dazu entschieden direkt nach Brisbane zu gehen, da wir einfach keine Lust mehr auf eine kleine Stadt mit tollem Strand hatten.
Blick auf die Skyline von einer Fussgaengerbruecke aus:

Brisbane an sich war dann allein was die Unterkunft anging etwas heftig. Wir hatten noch 3 Freinaechte in Brisbane , welche wir ueber die gebuchte Tour bekommen hatten, und nutzten die dann auch gleich. Spaeter hat sich rausgestellt, dass diese Naechte echtes Glueck waren, da Brisbane zu diesem Zeitpunkt total ausgebucht war.
Grund war ein Cricketgame das alle 3 Jahre zwischen England und Australien statt findet und etwa 40.000 Englaender angezogen hatte. Somit waren alle Hostels total ausgebucht.
Das hat am Ende dann dazu gefuehrt, dass wir eine Nacht von 1 Uhr nachts bis halb 7 morgens in einem Park in Brisbane auf den Greyhound-Bus gewartet haben.

War auch eine Erfahrung wert, besonders fuer mich, weil ich es interessant fand den Strassenarbeitern zuzuschauen. War alles ein bisschen anders als in Deutschland.
Unser Freinaechte Hostel war mal wieder von Asiaten gefuehrt und so sah es auch aus. Wir haben 3 Tage nicht geduscht :D
Jetzt aber zu Brisbane selber.
Die Stadt liegt etwa 50 km von der Kueste entfernt und hat somit keinen Strand! ( JUHU!! ) Sehr schoen ist, dass es einen recht grossen Fluss (den Brisbane River ) gibt. Eine Uferpromenade ist dadurch fast in der ganzen Stadt vorhanden.
Den ersten Tag nutzten wir wie immer zum Relaxen und Einkaufen.
Am zweiten haben wir uns ChinaTown und ein In-Viertel angeschaut und sind Nachmittags dann in Richtung der BotanicGardens gegangen. Ein Park, in der besten Lage der Stadt.
Um moeglichst viel von der tollen Uferpromenade zu sehen hab ich Chrissi zu einer Tandemtour ueberredet. War sehr lustig und manchmal auch anstrengend. Der Ausblick auf die Skyline von der StorryBridge aus war es aber wert.

In Brisbane kann man ueberall alte, interessante Gebaeude finden. Sieht oft richtig faszinierend aus, so ein Sandsteingebaeude von vor 100 Jahren neben einem glaesernen Banktower.
Schade war, dass man auf keines der grossen Gebaeude hoch konnte.
Den dritten Tag nutzten wir fuer das Relaxzentrum von Brisbane, mal wieder eine Lagune. Fuer den Weg dort hin begaben wir uns auf eine Citycat. Das ist eine Faehre die wie ein Bus den ganzen Tag auf dem Fluss verkehrt.
Zuerst haben wir uns dort das Brisbane Maritim Museum angesehen.
Das beeindruckendste war eine Karte von Queensland ( das ist der Nordoestliche Bundesstaat von Australien ) wo alle Schiffswracks seit 1781 eingezeichnet waren. Ueber 1500 Schiffe.
Ein weiteres Highlite war ein aelterer Herr den ich neben dem Modell des Segelschiffs abgelichtet habe, das im selbst mal gehoerte!
Interessant gestaltete sich auch ein Gespraech mit einem Museumsangestellten. Er hatte sichtlich Spass daran, dass sich auch mal juengere Menschen in sein Museum verirrt hatten. Er gab uns dann eine mehr oder weniger kostenlose Fuehrung, bei der wir dann erst so richtig das Museum "gesehen" hatten.
Danach hat er noch gefragt ob das Problem mit den Turks in Deutschland so schlimm sei wie er von seinen Verwandten hoert und ob wir auch schon Probleme mit denen hatten. Am Ende hat er uns dann bemitleidet.
Nach einem Spaziergang durch den Park an der Southbank des BrisbaneRiver war unser Ziel das Museum of Queensland. Hier war so ziemlich alles was irgendwie Tier oder Pflanze ist und in Queensland lebt ausgestellt. ( Natuerlich gab es auch eine Aborigine-Ausstellung... wie ueberall. Kommt manchmal so rueber als ob sie das fuer die "Quote" machen, damit die nicht so ausgeschlossen leben)
Komisch angefuehlt hat sich irgendwie, dass dieses Museum einfach kostenlos war.
Am Abend waren wir dann beim Nobel-Japaner von Brisbane essen. War eine wirkliche Herausforderung. Am Ende hatte ich mich dann fuer Muschi-Suppe

und Chicken-Teryiaki mit Reis und Gemuese entschieden.( was fuer das Japanisch-Essen-Alibi ausgesucht wurde duerft ihr erraten :) )
Chrissi hats sich voll gegeben und etwas bestellt, dass in der Karte als "only for adventures-food-lovers" und "typical japanese" ausgeschrieben war. Das ganze hiess dann Ika Natto und bestand aus einem kleinen rohen Ei ( konnte man da essen, war ja teuer genug ^^ und sah alles pikfein aus ) ,Minisojabohnen und etwas, dass wie Kalamaris ohne Geschmack geschmeckt hat ( Chrissi ).
Unseren letzten Tag nutzten wir fuer einen Bummel durch die QueenstreetMall und das Museum of Brisbane ( Sah aus wie ein groesser geratenes Referat eines 9. Klaesslers...)
Ja, und zu guter letzt kam dann noch, wie oben erwaehnt, unsere einwandfreie Uebernachtung im Park dazu.
Hier noch der Weihnachtsbaum aus Brisbane:






















