Andi und Chrissi in Australien

Mal sehen, ich hab das hier mal angelegt, weiß nicht ob und wie oft ich es aktualisieren werde, da ich ja nicht nach australien geh um im Internet zu surfen! Aber die ein oder andere Aktualisierung sollte es geben denke ich.

Montag, November 27, 2006

Brisbane

Wir haben uns nach Fraser Island dazu entschieden direkt nach Brisbane zu gehen, da wir einfach keine Lust mehr auf eine kleine Stadt mit tollem Strand hatten.

Blick auf die Skyline von einer Fussgaengerbruecke aus:



Brisbane an sich war dann allein was die Unterkunft anging etwas heftig. Wir hatten noch 3 Freinaechte in Brisbane , welche wir ueber die gebuchte Tour bekommen hatten, und nutzten die dann auch gleich. Spaeter hat sich rausgestellt, dass diese Naechte echtes Glueck waren, da Brisbane zu diesem Zeitpunkt total ausgebucht war.
Grund war ein Cricketgame das alle 3 Jahre zwischen England und Australien statt findet und etwa 40.000 Englaender angezogen hatte. Somit waren alle Hostels total ausgebucht.

Das hat am Ende dann dazu gefuehrt, dass wir eine Nacht von 1 Uhr nachts bis halb 7 morgens in einem Park in Brisbane auf den Greyhound-Bus gewartet haben.



War auch eine Erfahrung wert, besonders fuer mich, weil ich es interessant fand den Strassenarbeitern zuzuschauen. War alles ein bisschen anders als in Deutschland.

Unser Freinaechte Hostel war mal wieder von Asiaten gefuehrt und so sah es auch aus. Wir haben 3 Tage nicht geduscht :D

Jetzt aber zu Brisbane selber.
Die Stadt liegt etwa 50 km von der Kueste entfernt und hat somit keinen Strand! ( JUHU!! ) Sehr schoen ist, dass es einen recht grossen Fluss (den Brisbane River ) gibt. Eine Uferpromenade ist dadurch fast in der ganzen Stadt vorhanden.
Den ersten Tag nutzten wir wie immer zum Relaxen und Einkaufen.
Am zweiten haben wir uns ChinaTown und ein In-Viertel angeschaut und sind Nachmittags dann in Richtung der BotanicGardens gegangen. Ein Park, in der besten Lage der Stadt.
Um moeglichst viel von der tollen Uferpromenade zu sehen hab ich Chrissi zu einer Tandemtour ueberredet. War sehr lustig und manchmal auch anstrengend. Der Ausblick auf die Skyline von der StorryBridge aus war es aber wert.



In Brisbane kann man ueberall alte, interessante Gebaeude finden. Sieht oft richtig faszinierend aus, so ein Sandsteingebaeude von vor 100 Jahren neben einem glaesernen Banktower.
Schade war, dass man auf keines der grossen Gebaeude hoch konnte.

Den dritten Tag nutzten wir fuer das Relaxzentrum von Brisbane, mal wieder eine Lagune. Fuer den Weg dort hin begaben wir uns auf eine Citycat. Das ist eine Faehre die wie ein Bus den ganzen Tag auf dem Fluss verkehrt.
Zuerst haben wir uns dort das Brisbane Maritim Museum angesehen.
Das beeindruckendste war eine Karte von Queensland ( das ist der Nordoestliche Bundesstaat von Australien ) wo alle Schiffswracks seit 1781 eingezeichnet waren. Ueber 1500 Schiffe.
Ein weiteres Highlite war ein aelterer Herr den ich neben dem Modell des Segelschiffs abgelichtet habe, das im selbst mal gehoerte!
Interessant gestaltete sich auch ein Gespraech mit einem Museumsangestellten. Er hatte sichtlich Spass daran, dass sich auch mal juengere Menschen in sein Museum verirrt hatten. Er gab uns dann eine mehr oder weniger kostenlose Fuehrung, bei der wir dann erst so richtig das Museum "gesehen" hatten.
Danach hat er noch gefragt ob das Problem mit den Turks in Deutschland so schlimm sei wie er von seinen Verwandten hoert und ob wir auch schon Probleme mit denen hatten. Am Ende hat er uns dann bemitleidet.

Nach einem Spaziergang durch den Park an der Southbank des BrisbaneRiver war unser Ziel das Museum of Queensland. Hier war so ziemlich alles was irgendwie Tier oder Pflanze ist und in Queensland lebt ausgestellt. ( Natuerlich gab es auch eine Aborigine-Ausstellung... wie ueberall. Kommt manchmal so rueber als ob sie das fuer die "Quote" machen, damit die nicht so ausgeschlossen leben)
Komisch angefuehlt hat sich irgendwie, dass dieses Museum einfach kostenlos war.
Am Abend waren wir dann beim Nobel-Japaner von Brisbane essen. War eine wirkliche Herausforderung. Am Ende hatte ich mich dann fuer Muschi-Suppe


und Chicken-Teryiaki mit Reis und Gemuese entschieden.( was fuer das Japanisch-Essen-Alibi ausgesucht wurde duerft ihr erraten :) )
Chrissi hats sich voll gegeben und etwas bestellt, dass in der Karte als "only for adventures-food-lovers" und "typical japanese" ausgeschrieben war. Das ganze hiess dann Ika Natto und bestand aus einem kleinen rohen Ei ( konnte man da essen, war ja teuer genug ^^ und sah alles pikfein aus ) ,Minisojabohnen und etwas, dass wie Kalamaris ohne Geschmack geschmeckt hat ( Chrissi ).

Unseren letzten Tag nutzten wir fuer einen Bummel durch die QueenstreetMall und das Museum of Brisbane ( Sah aus wie ein groesser geratenes Referat eines 9. Klaesslers...)

Ja, und zu guter letzt kam dann noch, wie oben erwaehnt, unsere einwandfreie Uebernachtung im Park dazu.

Hier noch der Weihnachtsbaum aus Brisbane:

Fraser Island

Die Tour nach Fraser Island haben wir von Rainbow Beach aus gestartet.
Spektakulaer war mal wieder nur der Strand, wo andi mit einem aus Freiburg seine Sandburg gebaut hat:



Am Tag davor wurden wir erst mal in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe bestand aus 11 Leuten, bei uns: 3 Deutschen, 1 Spanier, 1 Brasilianer, 1 Neuseelaenderin, 3 Englaenderinnen, 1 Englaender, 1 Kanadierin. Also bunt gemischt!
Daraufhin haben wir erst mal eine Einweihung ueber die Regeln auf der Insel bekommen, da diese Insel Naturschutzgebiet ist.
Als Erstes machte man uns auf die freilaufenden Dingos aufmerksam. ( so zusagen suess aussehende, wilde, agressive Hunde) Wenn wir einem begegnen sollen wir auf keinen Fall wegrennen, sondern ruhig stehehn bleiben und nicht mit den armen wedeln. Und wir sollen nicht seine Aufmerksamkeit erregen. Wenn er einen doch angreift sollen wir uns " aggressively defenden".
Wegen den Dingos darf man auch kein Essen laengere Zeit draussen stehen lassen und darf den Muell nur in vorgesehenen Containern entsorgen. ( Ein paar andere haben erzaehlt, dass ihnen ein Dingo das ganze Toastbrot geklaut hat! )

Die zweite Vorschrift war, jedesmal bevor man aufs Stille Oertchen muss ein Loch von mindestens 50 cm zu graben, damit man die Natur dort nicht ganz durcheinander bringt.

Die dritte Regel war nicht im Meer zu baden, da es dort von Haien wimmelt. uuhh

Die letzte Regel ging an die Fahrer aus unserer Gruppe ( wir durften leider nicht fahren, da wir noch nicht 21 sind). Naemlich sollen wir unbedinngt die Geschwindigkeitsbegrenzung einhalten, da sich in dem Weissen Sand viele Loecher verstecken und jede Woche irgendeine Gruppe auf Fraser Island einen Unfall hat. ( Einer aus einer anderen Gruppe hat sich seinen Zeh fast ganz abgehachkt, da sie zu schnell ueber einen grossen Hubbel gefahren sind und er seinen Fuss unter der Bank gegenueber hatte, die nicht richtig befestigt war)

Gut informiert und nach einer kostenlosen Pancake staerkung ging es dann am naechsten Tag los. Zuerst mussten wir unser Fahrzeug mit Essen und Zelten beladen.



Dann fuhren wir zum Strand, wo uns die Faehre nach Fraser Island brachte.

Den Ersten Tag verbrachten wir damit die Insel ganz hochzufahren. Nach den Ersten paar Minuten auf der Insel sind wir auch gleich einem Dingo begegnet. Leider war unser Fotoapperat nicht bei uns im Auto, sondern auf dem Dach und deswegen haben wir leider kein Bild von dem Dingo.
Den Rest des Tages verbrachten wir damit unsere Zelte aufzuschlagen und uns ein Abendessen zuzubereiten.



Am 2. Tag haben wir dann das Shipwreck besichtigt. Danach sind wir auf den Noerdlichsten Punkt der Insel gewandert.


(Ja es war so hoch wie es aussieht)

Weiter gings dann zu einem Wunderschoenen kristallklaren Fluss.
Als letztes sind wir noch zu einem See gefahren. Da konnte man aber nicht mit dem Auto hinfahren und somit mussten wir 1 Stunde durch eine wunderschoene Wuestenlandschaft laufen.


Endlich angekommen konnten wir endlich in den schoenen See springen und baden.
Nach einer Weile stellten wir fest, dass diese Idylle von uebergrossen Fliegen ( mind. 4 mal so gross wie die in Deutschlang) gestoert wurde. Die blose Anwesenheit war nicht das Problem. Das Problem lag darin, dass sie sich von hinten tueckisch anschlichen und einen dann sogar duch die Kleidung bissen. Richtig abartige Geschoepfe!!! Und penedrant ohne Ende...
Dann wurde es auch wieder Zeit die Zelte aufzuschlagen. Als wir gerade unser Essen zuzubereiteten tauchte ein Dingo auf. Natuerlich haben mal wieder alle genau das Gegenteil gemacht, wie uns gesagt wurde naemlich: anstatt ruhig dazusitzen bewegen sich auf einmal alle hektisch herum. Naja der Dingo ist dann trotz dem wieder verschwunden.

Den Letzten Tag verbrachten wir am Lake McKenzie. Das war der schoenste See, den ich je gesehen habe. Weisser Sand und klares blaues Wasser.



Der See war so schoen, dass wir die Zeit ganz vergessen hatten und somit mussten wir mit 120 Km/h den Strand zurueck zur Faehre fahren. (eigentlich war der Weg fuer 80Km/h vorgesehen)


So das war nun mal wieder ein Bericht von der Chrissi, ich hoffe er gefaellt euch :)

Bilder gibt es spaeter, geht hier nicht *g*

Donnerstag, November 23, 2006

Hervey Bay

Nach unserer Zwischenfall-freien-Fahrt von Airlie Beach nach Hervey Bay (etwa 1000 km an Tomaten und Zuckerrohrfeldern entlang ) wollten wir erst mal ein bisschen entspannen, um uns von dem Strapazen der Vortage zu erholen.
Unser treuer Begleiter LonlyPlanet hatte da genau das richtige. Das schoenste Hostel der Stadt wurde von Deutschen gefuehrt und war bekannt als sehr ruhig und sauber UND es war noch dazu das billigste.

Den ersten Tag nutzten wir fuer einen Strandspazieergang. Gegessen haben wir Sushi ( von Chrissi professionell zubereitet )

Als wir am zweiten Tag nichts mehr zu Essen hatten beschlossen wir, uns auf den Weg zum naechsten Einkaufszentrum zu machen. Dieser Gedanke gestaltet sich jedoch bei weitem nicht so einfach wie in Deutschland. In Australien ist eine Strasse ( mit einer Spur fuer jede Richtung ) auf dem Land etwas mehr als 20 und in der Stadt etwas weniger als 20 Meter breit. ( Man koennte es ja nochmal brauchen.... )
Fuehrt jeodch dazu , dass wir zu diesem Zeitpunkt noch keinen einzigen Stau gesehn haben.

Genauso wie die Strassen ist auch der Rest einer Stadt angelegt. Weitlaeufig. Man hat ja Platz...

ergo ==> Wir fahren 2 Minuten nur gerade aus mit dem Bus und haben etwa 6 km zurueckgelegt und das Einkaufszentrum vor der Stadt erreicht.

Als wir uns dann kurz umgesehen hatten bekamen wir feuchte Augen:

Image Hosted by ImageShack.us

Ein Stueck Heimat!

Wir machten uns wie von Geisterhand gefuehrt dann auch gleich auf den Weg, da wir natuerlich sehr gespannt waren, ob es da drin genauso aussieht wie daheim. Ja in der Tat. Alles war schlicht und direkt angeordnet und ich wusste sofort wo die Zahnpasta ist. Regale gab es auch keine.

Discountaepfel zum deutschen Preis waren auch vorhanden, also eine tolle Angelegenheit.

Ein sehr witziger Moment waren dann noch die hilflosen Australier an der Kasse welche die welt nicht mehr verstanden, als sie die Kassiererin anwies, ihre Waren SELBSTSTAENDIG aufs Band zu legen. Bilder gibt es davon leider keine.


Nach diesem Ausritt nach Deutschland war unser Ziel das Einkaufszentrum.
Nach 5 Metern mussten wir jedoch erschrocken feststellen, dass nicht nur die guten Dinge importiert wurden.

SCHOCK SCHOCK SCHOCK !!!! :

Image Hosted by ImageShack.us

( zugegeben leicht abgeaendert da sie hier mit einem oe nicht viel anfangen koennen )


Ausser einem tollen Strand und einem All u can eat chinesen der sein Geld nicht wert ist ( keine Bambussprossen! ) waren das aber eigentlich auch schon die Highlights von Hervey Bay.

Wir hatten 4 Naechte dort und so ergab sich auch die ein oder andere Gelegenheit fern zu schauen.
Werbung ist einfach Grauenhaft! entweder ist es eine Dauerwerbesendung wie auf QVC oder es handelt sich um vom Baumarktbesitzer persoenlich erstelltes Videomaterial das flugblattaehnlich aufbereitet Augenkrebs beim Zuschauer hervorruft.

Gefreut haben wir uns dann, als auf einem Kulturkanal ein Film ueber Deutschland kam. Natuerlich Nazideutschland. Gesprochen wurde Deutsch mit englischem Untertitel.
Das Wort "Fuehrer" wurde nicht uebersetzt und stach somit jedes mal sehr lustig hervor.
Stellung zum Inhalt nehme ich nun nicht. Der Film hatte jedoch meiner Meinung nach das Potenzial australischen Jugendlichen ( sehr konservativ und nationalistisch hier alles... ) zu gefallen.

Einen Beitrag der noch mehr ueber Australien allgemein geht folgt noch, zuerst moechte ich jedoch unsere Reise vervollstaendigen.

Hoffe ich schreib nicht all zu langweilig

PS: Wir wissen immer noch nicht wo wir heute Nacht schlafen :D

Dienstag, November 21, 2006

Whitsunday Islands von Airlie Beach aus

Als wir in Airlie Beach ankamen konnten wir zuerst nicht so richtig einschaetzen was uns nun erwartet, doch nachdem uns das Hostel mitgeteilt hatte, dass sie KEINEN Pick-up Service besitzen und wir doch die 400 Meter laufen sollten war uns schnell klar, dass es sich um ein recht kleines Dorf handeln muss.
Wir hatten uns fuer das Magnums entschieden. Das ist so eine Art Firma die sich darauf spezialisiert hat moeglichst viele Backpacker abzufertigen ( Kam uns jedenfalls so vor ). Dazu gehoert natuerlich auch eine ordentliche Portion Party und deswegen gab es eine riesige Bar im eingansbereich fuer bis zu 1000 Leute.
( An genau diesem Platz habe ich die schlechteste Pizza meines Lebens gegessen :-) fad, lasch , kein Belag , viel Boden... joa und das fuer 20 $ !!!! ok... ok8 $ weil wir Hostel-Bewohner waren. Als Ausgleich haben wir noch Pizzareste von anderen Tellern aufgegessen um wenigstens satt zu werden :P , arm...)

Um diese Schmach wett zu machen haben wir dann beschlossen am naechsten Tag die tollen Strandeinrichtungen von diesem kleinen , aus einer Strasse und einem Strand bestehenden Ort , zu nutzen. Das bezieht sich besonders auf die oeffentlichen BBQ- self-use-Staende *g*.

( Hier Chrissi nach zufriedener Benutzung )


Schoen war an dem Hostel jedoch, dass es in einen regenwald eingebettet war und einen Fluss neben dran hatte. Wenn wir dann mal wieder auf unserem Zimmer gefruehstueckt hatten, weil die Kueche etwa einer entsprach wie man sie in einer Studentenwohnung antrifft ( Fuer an die 400 Backpacker... ), gab es dann solche Bilder: Da Chrissi Gleichbehandlung fordert:



Edel war auch mal wieder die Suesswasser-Lagoon welche mal wieder "Multi-Tourist-Award-winning" war. ( Steht hier irgendwie bei allem dran^^ )
Toll daran ist, dass es komplett umsonst ist. Also wie wenn bei uns Freibad nichts kosten wuerde.

Hier mal am Abend, damit es nicht immer so langweilig ist ;)



Damit hatten wir so ziemlich alles erlebt was in Airlie Beach moeglich war, ausser natuerlich die vielen Bars und Discos, doch auf diese Massenabfertigung hatten wir irgendwie mal wieder nicht so Lust und haben nur unsere Gutscheine, welche wir bei der Buchung unserer Segeltour bekommen haben ausgenutzt.

Selbige haben wir dann auch Tags drauf angetreten. Dazu mussten wir zum Yachthafen laufen. Das ging ueber einen "Bicentenial" Beachwalk wie ihn hier jede Touristisch erschlossene Stadt hat. ( Holzsteg am Strand^^ )

Chrissi auf m Weg zum Yachthafen:



So, nun aber zu unserer tollen Segeltour!

Wir wurden von einem uebermotivierten Australier zu unserem Boot gefuehrt. Er war eigentlich nur am reden und jedes zweite Wort von ihm war "ok... then sweeeat!" Das war Eddi, der Leichtmatrose auf dem Segelkatamaran. Der Kapitaen war Noel. Der war nett aber es gibt nichts weiter wichtiges zu ihm.

Lustig waren die 4 Kanadier die wir dort kennen gelernt haben. Sie hatten die duemmsten Saufspiele die wir je gesehn haben, aber richtig toll haben wir uns gefuehlt als sie uns mitteilten, dass sie regelmaesig Australier nicht verstehen.
Am saufen waren die sowieso alle die ganze Zeit.
Nur am zweiten Tag konnten sie schon nicht mehr und hatten auf Tee umgestellt.

Das mit abstand bis dahin geilste was wir gesehen hatten und wofuer sich die ganze Tour schon gelohnt hatte war der Whitehaven Beach auf Whitsunday Island. Traumhaft schoener Strand... die bilder sprechen glaube ich fuer sich!
( auf dem zweiten bild hat andi das Boot angeschoben :) )





Soo weiter gehts !

Auf dem naechsten Bild sieht man wie wir mit einem Hochsicherheits-Schlauchboot fuer 6 Personen zu siebt zum schnorcheln gefahren werden.



Dieser stylische Anzug war notwendig, da sich um die Jahreszeit im Wasser ein paar Quallen befinden. Eine Beruehrung mit diesen netten Tierchen fuehrt innerhalb von einer halben Stunde zu Atemnot und Herzstillstand. Der Anzug soll jedoch sicher sein :D.
Das Korallenriff kann man auch mit einem Schnorchel fuer 2 Stunden gut genug erkunden, dazu muss man nicht tauchen! GANZ so bunt wie auf den Bildern ist es jedoch nur an vereinzelten Stellen wo die Korallen knapp unter der Wasseroberflaeche "wachsen". Der Sauerstoff gibt ihnen dann ihre bunten Farben hab ich mir sagen lassen.

Das naechste Bild, nur um mal zu sehen wie so der Tagesablauf auf unserer Segelyacht war.



Die Naechte waren sehr nett. Es wurde ein grosses Segel als Zelt ueber das Forderdeck gespannt und dann wurden Matten verteilt ( aehnlich wie die, die man aus seiner Kindheit in der Sporthalle kennt ). Nun durfte man sich zusammen mit seinem Leintuch und einem Kopfkissen ein Plaetzchen suchen.
Es war entsprechend windig und kalt und gegen 2 Uhr Nachts hat es angefangen zu regnen. Chrissi hatte zu diesem Zeitpunkt schon alle Kleider an die sie finden konnte. ( Ich lag in meiner Boxershort da und hab gar nicht gefroren *Schulterklopf* )

Als Gute-Nacht-Geschichte hat einer der betrunkenen Kanadier sein komplettes Sexualleben erzaehlt, was jedoch dazu fuehrte, dass sich einige Englaenderinnen mit Kommentaren wie "Your life is disgusting!!! and i have to listen to it instead of sleeping!!!"
Davon hat er sich jedoch nicht entmutigen lassen.

Gesegelt wurde insgesamt etwa 2 Stunden, der Rest wurde mit einem Dieselmotor bewaeltigt. ( Nennt sich dann "Segeln auf den Whitsundays" ... )


Zurueck in Airlie Beach hatten wir gerade noch Zeit unsere Kleider zu waschen bevor der Greyhound-Bus kam. Dort haben wir dann in der Nacht auch geschlafen.

Ziel war Hervey Bay

Dienstag, November 07, 2006

Arbeiterstadt Bowen

Bowen... naja, wenn man nicht arbeiten will.... SOLLTE MAN DIESE STADT MEIDEN! Es gibt einfach nichts und sie ist haesslich^^ Ich konnte mir dann nicht so recht vorstellen, dass hier wirklich alles schlecht ist und bin an Strand gefahren ( Hostel hat da n Shuttle ). Sah aber aus wie nach nem Chemieunfall. Also nicht so das wahre. Die Stadt hat nichts zu bieten.

Das positive war, dass das Hostel gut war. Die Leute waren alle cool drauf und niemand konnte mich im Schach besiegen :) Hab dort auch einen Aborigine kennen gelernt.. was der fuer rassistische Geschichten erzaehlt hat war nicht mehr schoen. Die andere Seite eben. Aber er war eben normal bzw nett. Gibt es eben auch, schade dass nicht alle so sind.
So kurz wie wir ( 1 Woche ) war jedoch eigentlich niemand in Bowen. Ich habe pro Tag 108 $ nach Steuern verdient und meine Farm war recht klein. Das war gut, weil so durften wir meistens in Eigenregie Kuerbisse ernten und "slow" Traktor fahren^^.
Dort gearbeitet haben ich, der Aborigine ein Franzose und ein Schwede und spaeter ein Deutscher. War anfangs richtig gutes Englischtraining, weil niemand auch nur 1 Wort ( ausser Dungkobf oder so... ) Deutsch konnte.
Eine ziemlich harte Erfahrung war der Ruecken nach den ersten 2 Tagen Arbeit und jeden Tag um 5 Uhr morgens aufzustehen.

Viel mehr gibt es nicht von dieser Stadt, da sie wie am Anfang beschrieben, langweilig ist.
Das ist auch der Grund dafuer, dass ich dort kein einziges Bild gemacht habe. ( Ist mir erst im nachhinein aufgefallen )

Gruesse aus Airlie Beach ( Der Beitrag hierueber kommt nach der Segeltour )

Townsville

Wir sind zwar gerade nicht mehr in Townsville, aber um die Reihenfolge einzuhalten schreibe ich ( die Chrissi ) euch nun wie es dort war.
( Die letzte Woche waren wir in Bowen zum Fruit Picking. Nach der Arbeit war es jedoch zu anstrengend was zu schreiben und waere auch ziemlich in Geld gegangen)

Also, in Townsville war es echt traumhaft schoen.
Die Stadt liegt naemlich in den Bergen, aber auch direkt am Meer.

Free Image Hosting at www.ImageShack.us

Und durch die Stadt schlaengelt sich ein Fluss.

Free Image Hosting at www.ImageShack.us

Dort haben wir ein wunderschoenes Hostel mit franzoesischer Einrichtung gefunden.

Am Tag darauf sind wir in der Mittagshitze auf den hoechsten Berg von Townsville gewandert.

Free Image Hosting at www.ImageShack.us

Am zweiten Abend haben wir dann auch gleich zwei Deutsche und einen Japaner kennen gelernt. Der Japaner namens Hiroja hat uns mit seiner Gitarre unterhalten ( Beatles Songs hatte er drauf ). Diese inspirierend dreinschauende Englaenderin in der Mitte hat sich einfach dazugesetzt^^



Als naechstes haben wir zusammen mit unserem japanischen Freund den Strand erkundet. Dort waren wir dann schwimmen, bis auf einmal eine Frau mit einer roten Fahne auftauchte und uns erzaehlte, dass Krokodile gerade dabei sind unseren Strand anzupeilen.

Kurz vor unserer Abreise waren wir noch auf dem Markt. Im Vorbeigehen habe ich ein Schild gesichtet mit der Aufschrift: :"This fruit tastes like chocolate pudding"

Das musste ich dann natuerlich gleich ausprobieren.

Image Hosted by ImageShack.us

Naja das mit dem Schokopuddinggeschmack war etwas uebertrieben. Echter Schokoladenpuddingersatz war es nicht.